Wirtschaftlich auch in Kleinserien

HORN erweitert sein Produktprogramm beim Verzahnen. Mit dem neuen Werkzeugsystem zum Fräsen von Kegelradverzahnungen macht HORN in Kooperation mit dem Maschinenbauer INDEX die Komplettbearbeitung von Kegelrädern auf Universal-Dreh-/Fräszentren möglich. Für die Fertigung dieser Verzahnungen benötigt der Anwender keine Spezialmaschinen mehr. Damit lassen sich alle Funktionsflächen zusammen mit der Verzahnung in einer Aufspannung herstellen. Dies ermöglicht eine hohe Präzision der Bauteile, kurze Durchlaufzeiten, eine hohe Wirtschaftlichkeit des Prozesses sowie kurze Bearbeitungszeiten durch gesteuerte Zyklen der Maschine. Durch den Einsatz eines universellen Dreh-/Fräszentrums von INDEX lassen sich Bauteile mit Kegelradverzahnungen flexibel auch in kleinen Stückzahlen effizient herstellen. Dies macht den Prozess auch für mittlere und kleinere Unternehmen interessant, welche bisher Zahnräder zukaufen oder extern fertigen lassen.

HORN setzt dabei auf die zweischneidigen Platten des Typs S276 und S279. Die Wendeschneidplatten sind tangential verschraubt. Dies ermöglicht einen stabilen Plattensitz, insbesondere bei Formfräs­arbeiten. Das Werkzeug muss nach dem Drehen oder Wechseln der Schneidplatten nicht neu vermessen werden, da die Schneidplatten im Umfang präzisionsgeschliffen sind. Durch unterschiedliche Bestückungen des Fräskörpers lassen sich unterschiedliche Zähnezahlen und Flugkreise einer Verzahnung realisieren. Die Entwicklung des kompletten Systems (Zyklus, Werkzeug und Spannung) benötigte viel Know-how sowohl beim Maschinenhersteller als auch beim Werkzeughersteller. Die Implementierung des Prozesses setzt INDEX Maschinen verschiedener Typen mit dem Zyklus „Kegelabwälzfräsen“ voraus. Die Fräskörper bietet HORN mit den Schnittstellen HSK-T40 und HSK-T63 an. Die Profile der Schneidplatten sind modulabhängig und präzisionsgeschliffen.

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