Geschichte der Paul Horn GmbH


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Geschichte

Von der Paul Horn Einstechtechnik zur Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH

Firmengründer
Paul Horn
Ursprungswerk Gomaringen
Neubau Produktion 1991
Neubau 2008
Horn Hartstoffe 2011
HORN Werk 1, 2017
Verwaltungsgebäude
HORN Werk 2, 2016
Produktionsgebäude
Geschäftsführer
Lothar Horn

Die Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH wurde am 1. November 1969 unter dem damaligen Namen "Paul Horn Einstechtechnik" von Herrn Paul Horn in Waiblingen gegründet.

Von Beginn an produzierte die Paul Horn Einstechtechnik, zuerst in Gomaringen und Nehren, hochpräzise Einstech-, Längsdreh- und Nutfräswerkzeuge für anspruchsvolle Anwender in der Metallverarbeitung. Dabei sah sich die Firma HORN von Anfang an als kompetenter und innovativer Problemlöser im Bereich der Zerspanung.

Heute zählen wir Kunden aus den Bereichen Automobil, Automobilzulieferer, Luft- und Raumfahrttechnik, Medizintechnik, Werkzeug- und Formenbau zu unserem Kundenstamm.

Umzug nach Tübingen

Nach erfolgreicher Etablierung am Markt wuchs nicht nur die Produktpalette stetig an, sondern auch die Belegschaft. So zog die Produktion und Verwaltung 1981 in ein gemeinsames Gebäude nach Tübingen um. Gleichzeitig erfolgte eine Erhöhung des Stammkapitals und die Namensänderung in "Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH".

Aber auch die Kapazität dieser Produktionsstätte reichte aufgrund des stetigen Wachstums bereits 1991 nicht mehr aus. Im gleichen Jahr trat Lothar Horn in das Unternehmen ein und übernahm 1995 die Position des Geschäftsführers.

Gleichzeitig wurde im Jahr 1991 die Firma Horn Hartstoffe GmbH als Tochterunternehmen der Paul Horn GmbH in Tübingen-Derendingen gegründet, die die Entwicklung eigener Hartmetallsorten und Geometrie-Konzepte vorantreibt.

Ein weiterer Schritt war 1999 der Bezug des fertigen Neubaus in Tübingen. Auf einer Gesamtfläche von ca. 9.000 m2 waren hier nun Verwaltung, Verkauf, Schulungs- und Seminarräume, ein Vorführ-, Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie die gesamte Produktion einschließlich eines eigenen Beschichtungszentrums vereint.

In den Jahren 1993 bis 2001 erfolgten die Gründungen der Auslandsstandorte in Frankreich, England, USA und Ungarn, um von dort die relevanten Märkte noch besser erreichen zu können.

Hochmoderne In-House-Fertigung

Um die Spitzenposition auf dem Weltmarkt weiter auszubauen, wurde im Frühjahr 2008 neben dem Tübinger Stammhaus und der bestehenden Produktion mit rund 6.000 m2 ein weiteres Fertigungsgebäude mit einer Produktionsfläche von 5.500 m2 errichtet. Damit wurde die Produktionsfläche nochmals verdoppelt. Mit der Inbetriebnahme verbunden war auch eine Neuorganisation der Fertigungsabläufe.

2011 entstand für die Horn Hartstoffe GmbH ein Neubau mit insgesamt rund 5.000 m². Damit sind sämtliche Formgebungsprozesse für Hartmetall-Werkzeuge im eigenen Haus vorhanden (Investitionen 2011/2012: ca. 30 Mio. Euro). Seit 2013 produziert das neue Werk auch Rohlinge und Verschleißteile aus Hartmetall für Fremdfirmen.

Erneute Verdoppelung der Kapazitäten

Im Sommer 2016 wurde in unmittelbarer Nähe zum Tübinger Stammwerk der Paul Horn GmbH ein weiteres Produktionsgebäude mit 15.000 m² Fläche in Betrieb genommen - zu diesem Zeitpunkt das größte industriell genutzte Gebäude in Tübingen. Darin sind hauptsächlich die Bereiche Trägerwerkzeugfertigung, Beschichtung sowie Logistik untergebracht.

Der neue Verwaltungstrakt bietet seit Dezember 2016 mit 3.500 m2 Fläche auf sechs Ebenen neben den Büros auch Seminarräume für die immer wichtiger werdenden Kundenschulungen sowie für interne Weiterbildungen im Rahmen der Personalentwicklung. Klare Architektur und helle Räume bieten Platz für 120 Mitarbeiter.

Insgesamt arbeiten heute weltweit rund 1.400 Mitarbeiter/innen täglich begeistert daran mit, dass HORN Technologieführer ist und dies auch bleibt. Das ist das Zehnfache der Mitarbeiterzahl von vor 20 Jahren und mit jährlichen Neueinstellungen will die Paul Horn GmbH in Zukunft weitere Arbeitsplätze für die Region schaffen.

Standard- und Sonderwerkzeuge

Das Produktionsprogramm umfasst über 120.000 Varianten. Der Anteil von Standard- und Sonderwerkzeugen liegt jeweils bei etwa 50 Prozent. Jährlich werden etwa 9 Millionen Schneidplatten in Losen von durchschnittlich 100 Stück mit einem Automatisierungsgrad von 97 Prozent produziert.

Heute werden am Standort Tübingen auf hochmodernsten Anlagen und einer Produktionsfläche von über 12.000 m2 innovative Werkzeuge für anspruchsvolle Anwendungen in der Nutenbearbeitung gefertigt.