EMO Milano 2015


Der Messehöhepunkt 2015

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EMO Milano 2015 - der Messehöhepunkt 2015

In Mailand zeigen HORN und Febametal Produktneuheiten und Werkzeuglösungen in Halle 10, Stand B10.

EMO – Die Weltleitmesse der Metallbearbeitung findet in diesem Jahr in Mailand, Italien, statt. Vom 5. bis zum 10. Oktober zeigen über 1.300 Unternehmen unter dem Motto „Costruiamo il futuro“ („Die Zukunft errichten“) ihre neuesten Entwicklungen.

Der Schwerpunkt der Messe liegt bei spanenden und umformenden Werkzeugmaschinen, Fertigungssystemen, Präzisionswerkzeugen, automatisiertem Materialfluss, Computertechnologie, Industrieelektronik und Zubehör. Die Fachbesucher der EMO kommen aus allen wichtigen Industriebranchen, wie Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie und ihren Zulieferern, Luft- und Raumfahrttechnik, Feinmechanik und Optik, Schiffbau, Medizintechnik, Werkzeug- und Formenbau, Stahl- und Leichtbau. 150.000 Besucher erwartet der Veranstalter.

Synergiepotenzial nutzen

Das Zusammentreffen von EMO MILANO 2015 mit dem letzten Teil der EXPO 2015 hat zum Ziel, die Besucher aus allen Teilen der Welt in Mailand zusammenzubringen. Dies soll dazu beitragen, die Stadt an die Spitze der Rangliste der aktivsten und lebendigsten Orte im internationalen Szenario zu bringen. Mailand geht damit kontinuierlich den Weg, die Rolle der wirtschaftlichen Hauptstadt von Italien, einem Land mit einer starken industriellen Tradition, langfristig zu übernehmen.

HORN und Febametal

HORN stellt unter dem Banner von Febametal, der italienischen Vertretung, neuste Produktentwicklungen und Lösungen vor. Die Zusammenarbeit von HORN und Febametal reicht bis zu deren Gründung im Jahr 1995 zurück. „Technisches Knowhow, Dialog mit den Kunden, Präsenz am Markt und das Streben nach Innovationen und Fortschritt sind die Grundpfeiler der langen vertrauensvollen Zusammenarbeit“, resümiert Lothar Horn, Geschäftsführer der Paul Horn GmbH und ergänzt: „Febametal und HORN zeigen auf der EMO in Mailand, wie man durch Technologie die Kosten je produziertes Stück positiv beeinflussen kann.“

Nachstehend ist eine Auswahl an neuen Produkten und Produkterweiterungen aufgeführt.

Halle 10, Stand B10



Supermini Typ 105 für Kleinstteile

Kleine Werkzeuge ganz groß.

Das Werkzeugsystem Supermini Typ 105 von HORN löst bei Bohrdurchmessern zwischen 0,2 mm und 6 mm mit weit über 1.500 Varianten von Schneidplatten erfolgreich anspruchsvolle Aufgabenstellungen. Es beweist seine Stärken in einem breiten Anwendungsspektrum beim Ausdrehen, Einstechen, Fasen, Gewindedrehen, Axialeinstechen, Ausspindeln Plandrehen und Nutstoßen kleiner und kleinster Durchmesser. Das bisherige Einsatzspektrum der Bearbeitung von Stählen, Guss, NE-Metallen, exotischen Werkstoffen und harten Werkstoffen bis 66HRc wird nun ergänzt um Ausdreh- und Stechoperationen bei Kleinstteilen.

Für die Mikrobearbeitung von Kleinstteilen erhielt der Supermini eine spezielle Schneidenausführung für kleine Vorschübe bei geringen Schnittgeschwindigkeiten. Damit können glänzende Oberflächen ab 0,2 mm Innendurchmesser erzeugt werden. Varianten zum Ausdrehen sind ohne Eckenradius oder mit einem Eckenradius von 0,03 mm erhältlich, zum Freidrehen stehen Schneiden mit Eckenradius 0,05 mm zur Verfügung. Inneneinstiche sind ab w = 0,5 mm möglich. Die Schneiden besitzen eine abgestimmte Beschichtung mit harter Randzone.

Wie bei allen Superminis von HORN ist das Spannen der Werkzeuge besonders anwenderfreundlich: Für alle Schneidplatten einer Typenreihe ist nur ein Standard-Klemmhalter nötig. Diese Halter sind mit und ohne Innenkühlung sowie mit verschiedenen maschinenseitigen Schnittstellen in Rechts- und Linksausführung verfügbar.


Tangentialfrässystem 406 erweitert

Neue Scheibenfräser und Einschraubfräser erweitern das System 406.

Das patentierte Tangential-Frässystem 406 wird gleich doppelt erweitert: Um Scheibenfräser und um Einschraubfräser. Die Scheiben-fräser mit Durchmesser 100 mm und 125 mm mit Schneidbreiten von 10 mm bzw. 12 mm erzielen Nuttiefen von 26 mm bzw. 34,5 mm. Bohrung und Mitnehmernut entsprechen DIN 138. Die Einschraubfräser mit Schneidkreisdurchmessern von 16, 20, 25, 32 und 40 mm sind mit einem metrischen Gewinde mit Zylinder-Plananlage und Innenkühlung versehen. Wie die bisherige Variante mit einer Aufnahme nach DIN 1835-B sind diese mit 2 bis 6 rhombischen Wendeschneidplatten des Typs 406 bestückt. Die präzisionsgeschliffenen rhombischen Wendeschneidplatten der Sorte AS4B erzielen hohe Genauigkeiten und Oberflächengüten. Positive Span- und Axialwinkel ermöglichen einen weichen Schnitt. Die Nebenschneide mit integrierter Schleppfase erzeugt hochwertige Oberflächen. Eine zusätzliche Freiflächenfase sorgt für einen stabilen Keilwinkel und einen ruhigen Fräsprozess.

Die Schneidplatten mit einem Eckenradius von 0,4 mm bzw. 0,8 mm erzielen Schnitttiefen bis 6,3 mm und sind zum Fräsen von exakten 90 °-Schultern geeignet. Die gesamte Schneidenlänge
ist dabei nutzbar. Der Scheibenfräser ist bestückt mit den identischen Wendeplatten R406, benötigt aber zusätzlich die linke Variante L406.